Max Liebermann, der neben Leibl und Lembruck zu den großen deutschen Malern der Moderne gezählt wird, ist der Präsident der Berliner Sezession und bekannt für seinen eigenwilligen Impressionismus.
geboren am 20. Juli 1847 in Berlin
gestorben am 08. Februar 1935 in Berlin
Max Liebermann, dessen Eltern wohlhabende Juden sind, erhält bereits sehr früh eine erste Zeichenausbildung bevor er die Weimarer Kunstschule besucht. Angeregt durch eine erste Reise nach Frankreich und in die Niederlande verbringt Liebermann in den 70er Jahren einige Zeit in Paris. Sein stark naturalistischer Stil wird in dieser Phase durch Millet geprägt, dessen monumentale Motive des bäuerlichen Lebens von Max Liebermann auf die Niederländischen Landschaften übertragen werden, welche er jährlich besucht. In München, wo der Maler ab 1878 für einige Zeit lebt, knüpft er Verbindungen zu Leibl und Lembruck. Zudem macht er auch Bekanntschaft mit dem französischen Impressionismus. Dementsprechend pastöser und weitaus bewegter wird sein Duktus in den nun folgenden Jahren seiner berühmtesten Phase. Diese Zeit verlebt Liebermann wieder in Berlin und wird dort als Mitbegründer der Berliner Sezession zu einem der begehrtesten deutschen Maler der Vorkriegszeit. |
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