Jules Breton, der Adolphe Aimé Louis heißt, ist ein französischer Landschaftsmaler der Realismus.
geboren am 1. Mai 1827 in Courrières (Pas de Calais)
gestorben am 5. Juli 1906 in Paris
Jules Breton, der sowohl in Paris, in Gent und in Antwerpen ausgebildet wird, beschäftigt sich in seinem Frühwerk mit den Auswirkungen der Französischen Revolution. Danach findet er zu seinem eigentlichen Thema: das ländliche Leben idealisierende Landschaftsdarstellungen. Auch wenn Breton neben seinen zwei großen Malerkollegen Jean Francois Millet und Gustave Courbet nicht durch ein besonderes Kolloritt heraussticht, zeugen seine Landschaftsdarstellungen doch von einer gewissen Leichtigkeit und besonderen, fast poetischen Einfühlungsgabe. Auch wenn Jules Breton der Akademischen Ausbildung treu bleibt, beginnt er doch als einer der Ersten ab 1860 in der freien Natur zu malen. Seine aus dem bäuerlichen Leben stammenden Figuren sind meist etwas idealisiert dargestellt, alles in allem sind seine Werke aber sehr gefällig und harmonisch. |
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