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Henry Raeburn (Stockbridge, 4. März 1756 – Edinburgh 8. Juli 1823) – schottischer Porträtmaler der Romantik.
Nachdem seine Eltern früh gestorben sind, muß Henry Raeburn zunächst eine Lehre als Goldschmied absolvieren. Parallel nimmt er aber Zeichen- und Malunterricht. Der Grafiker David Deuchar ist sein Lehrer und ermutigt ihn, eine künstlerische Karriere anzustreben. Nach einem Aufenthalt in Italien, kommt er nach Edinburgh und fängt bald an, Miniaturporträts anzufertigen, die ihm schnell großen Erfolg bringen. Er verbringt fast sein ganzes Leben in Schottland und knüpft erst spät Kontakte zu künstlerischen Kreisen in London, wo er 1815 Mitglied der Royal Academy wird. 1822 wird er vom König Georg IV. zum Ritter geschlagen. Er hinterläßt über 1000 Porträts, welche bis heute zum großen Teil in Schottland aufbewahrt werden. Typisch für seine Porträts sind markante Kontraste von Licht und Schatten, wobei der Hintergrund oft nur angedeutet wird, während das Licht den Blick des Beobachters auf die ausdrucksvollen Gesichter lenkt.
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