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Fritz von Uhde (Wolkenburg, 22. Mai 1848 – München, 25. Februar 1911) – deutscher Maler des Impressionismus.
Fritz von Uhde erhält als Kind bereits Zeichenunterricht, seine Begabung wird früh erkannt und von den Eltern gefördert. Er fängt aber zunächst eine Militärkarriere an, die er aber nach 10 Jahren abbricht, um sich der Malerei zu widmen. 1879 kommt er nach Paris ins Atelier von Mihály von Munkácsy. 1880 zieht er nach München, wo er Max von Liebermann kennenlernt. Sein Stil erfährt dann eine entscheidende Wendung und wird zunehmend realistischer, wobei er im Laufe seiner Karriere immer mehr impressionistische Züge aufweist. Er ist Gründungsmitglied der Münchner Secession (1892). Er malt überwiegend Genreszenen und zeigt dabei auf naturalistische Weise das einfache und oft schwere Leben auf dem Land. Er schafft aber auch häufig religiöse Szenen, die er realistisch auffasst und in seine Gegenwart projiziert. Er wird heute als einer der bedeutendsten Maler des deutschen Impressionismus angesehen neben Max von Liebermann, Lovis Corinth und Max Slevogt.
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