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Alexandre Cabanel, der hochgeschätzt ist für die sanfte Verklärtheit seine Frauenportraits, ist ein bedeutender Maler des französischen Klassizismus.
geboren am 28. September 1823 in Montpellier
gestorben am 23. Januar 1889 in Paris
Alexandre Cabanel, der in jungen Jahren schon sein malerisches Talent entdeckt, gewinnt 1845, nach einem Stipendium für seine Ausbildung an der Pariser École des Beaux Arts, den zweiten Salonpreis und damit einen fünfjährigen Aufenthalt in Rom. Dort studiert er Raffael und Michelangelo und produziert nach ihrem Vorbild viele großformatige Gemälde mythologischen Inhaltes. In Paris avanciert er bald zum begehrten Portraitmaler der adeligen Damen. Neben dekorativen Arbeiten, fertigt Cabanel weiterhin Historienbilder, die ihm etliche Goldmedaillen und den Offiziersorden der Ehrenlegion im Pariser Salon einbringen. Mit seinem, 1863 ausgestellten Gemälde „Die Geburt der Venus“ feiert er Bahnbrechende Erfolge. Letzteres wird für 40.000 Franc von Napoleon III angekauft. Alexandre Cabanel unterrichtet an der École des Beaux Arts in Paris und anderen Akademien viele Schüler in den Grundlagen der akademischen und damit klassizistischen Malerei. Ist er zu Lebzeiten auch ein gefragter Maler, so gerät sein Werk nach seinem Tod und mit Beginn der Moderne in Vergessenheit. |
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